Robert Bosch GmbH

Eine Erfolgsgeschichte mit der Robert Bosch GmbH

Staus Quo

Bosch stand vor der Aufgabe, eine bestehende Anlage zu modernisieren, ohne laufende Prozesse zu unterbrechen. Die bisherigen Systeme boten wenig Flexibilität waren mit 24 Visualisierungen auf 10 verschiedenen Monitoren zu bedienen und verursachten wiederkehrende Engpässe.

flexlog integrierte modulare Fördertechnik und eine zukunftsichere IIoT-Software, die nicht nur die Durchlaufzeiten reduzierte und volle Transparenz über den Materialfluss herstellte, sondern auch die gesamten Anlagen und Prozesse in einem Dashboard visualisiert.

Das Ergebnis: Übersichtliche,effiziente Prozesse, schnellere Reaktionszeiten und eine deutlich höhere Verfügbarkeit der Anlagen.

Das Robert Bosch Logistikzentrum Karlsruhe ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten Logistiknetzwerks von Bosch im Bereich Automotive Aftermarket. Es versorgt Werkstätten, Großhändler und Vertriebspartner mit Ersatzteilen, Diagnosetechnik und Werkstattausrüstung.

Das Logistikzentrum Karlsruhe übernimmt die Lagerung, Kommissionierung und den Versand von Produkten an Kunden in ganz Europa, mit höchsten Ansprüchen an Effizienz, Zuverlässigkeit und Liefergeschwindigkeit.

In den vergangenen Jahren wurde der Standort umfassend erweitert und modernisiert, mit dem Ziel, das hohe Auftragsvolumen effizient und zukunftssicher abzuwickeln.

Key Facts

Standort

Robert Bosch Logistikzentrum Karlsruhe, Hagsfeld

Eingesetzte Module

visu, care, ticket

Projektlaufzeit

Erste Gespräche seit Mitte 2019

Warum Handlungsbedarf bestand

Mangelnde Übersicht und Transparenz

Ein ganzheitlicher Überblick über die Anlagenzustände und Prozesse fehlte, wodurch schnelle Entscheidungen und eine effiziente Reaktion auf Störungen erschwert wurden. Zusätzlich mussten lange Wegzeiten bei Störungen in Kauf genommen werden.

Hoher manueller Aufwand

Die Wartungen wurden mithilfe von Excel-Tabellen geplant, anschließend ausgedruckt und vor Ort händisch ausgefüllt. Die manuelle Dokumentation führte zu zusätzlichem Zeitaufwand und erschwerte eine strukturierte Nachverfolgung der Wartungsarbeiten.

Zersplitterte Systemlandschaft

Die Störungsüberwachung- und behebung erfolgte über zahlreiche, voneinander getrennte Systeme mit unterschiedlichen Visualisierungen und Bedienoberflächen, was den Leitstandbetrieb unnötig komplex und unübersichtlich machte.

Auswahl

Warum flexlog?

Bosch entschied sich für flexlog, weil das System alle Prozesse in einem System abbildet, durch den modularen Aufbau eine hohe Flexibilität bietet und sich problemlos an unterschiedlichste Anlagensteuerungen anpassen lässt. Es ermöglicht eine zentrale Steuerung und unterstützt damit die effiziente Überwachung und Koordination der komplexen Anlagenlandschaft und Prozesse.

Unser Ziel

Vereinheitlichen und vereinfachen

Das Ziel war, alle Anlagenkomponenten zentral in einer Visualisierung zusammenzuführen, die Übersicht über Störungen und Wartungszustände zu verbessern, Reaktions- und Wegzeiten zu verkürzen und dadurch die Effizienz, Flexibilität und Datenqualität im Leitstand deutlich zu steigern.

Unser Ziel

Die individuelle Lösung für Bosch

Ausgangslage

Ausgangslage: Es gibt mehrere Ticketsysteme, zahlreiche Visualisierungen sowie in Excel geführte und ausgedruckte Wartungsprotokolle, die anschließend manuell ausgefüllt werden. All das soll in ein einheitliches, digitales und zentrales System überführt werden.

Konzeption

In enger Zusammenarbeit mit Bosch wurde die maßgeschneiderte Lösung onevisu entwickelt. Bosch bringt Anforderungen, Probleme und Vorstellungen direkt ein, die kontinuierlich in die Weiterentwicklung einfließen. onevisu wird regelmäßig aktualisiert und optimiert.

Umsetzung

Nach mehreren Iterationen und Prototypen wurde onevisu erfolgreich umgesetzt. Die Module Visu, Care, Ticket und Statistic wurden am Standort integriert und produktiv eingeführt.

Herausforderungen

Ein sehr großer Standort mit umfangreicher Fördertechnik unterschiedlicher Hersteller, darunter teils stark veraltete Anlagen mit einem Alter von bis zu 40 Jahren. Die Integration ist dadurch besonders anspruchsvoll, da viele dieser Anlagen keine oder nur eingeschränkt verfügbare Daten liefern.

Meilensteine

Als erste große Halle wurde die Halle 106A vollständig visualisiert. Dabei wurde erstmals der Handbetrieb live geschaltet, alle aktuell integrierbaren Anlagen in onevisu zusammengeführt und das Wartungsmanagement auf sämtliche integrierten Anlagen ausgerollt.

Besonderheiten

Die Zusammenarbeit mit Bosch ist sehr eng und flexibel. onevisu ist ein Work in Progress. Auch nach der Inbetriebnahme werden Anpassungen vorgenommen. Aktuell werden beispielsweise neue Module wie das Ersatzteilmanagement „Spare” integriert.

Ergebnis

50 % reduzierte Wegzeiten

ca. 1000 Tickets wöchentlich

1 System statt 30 Systeme

„Ich bin überzeugt, dass Horizon für viele Logistikzentren weltweit Vorteile bringen kann.“

Gerhard Beutel
Gruppenleiter TEF (Technische Instandhaltung)
Robert Bosch Gmbh